Urlaub und Reisen während Corona

Grundsätzlich ist ein Urlaub für Deutsche in EU-Ländern möglich. Das gilt auch für weitere europäische Staaten. Die Reise ins EU-Ausland kann möglicherweise mit Problemen verbunden sein.

Es gelten länderspezifische Reisewarnungen aufgrund der Pandemie. Welche Länder betroffen sind und welche Regelungen in anderen Ländern gelten, das erfahren Sie hier: Aktuelle Reisewarnungen – Auswärtiges Amt (auswaertiges-amt.de)

Weiterführende Hinweise des Auswärtigen Amtes finden Sie hier: Reise, Sicherheit, Gesundheit – Auswärtiges Amt (auswaertiges-amt.de)

Bitte informieren Sie sich zusätzlich vor Reiseantritt über die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes.

Einreise aus Risikogebieten

Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet besteht weiterhin die Pflicht zur Anmeldung über das Einreiseportal Digitale Einreiseanmeldung. Sofern Ihnen das Ausfüllen des Onlineformulars nicht möglich sein sollte, melden Sie Ihre Daten bitte unverzüglich direkt per E-Mail an: gesundheitsamt@lahn-dill-kreis.de. Die erforderlichen Angaben finden Sie unter § 3 Abs. 1 der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV): CoronaEinreiseV_konsolidiert_BAnz_AT_10.06.2021.pdf (bundesgesundheitsministerium.de)

Absonderungspflicht

Nach Einreise aus einem Risikogebiet besteht unverändert eine 10-tägige Absonderungspflicht (§ 4 CoronaEinreiseV); bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet besteht die Absonderungspflicht für 14 Tage. Der Absonderungszeitzeitraum kann je nach Landeseinstufung verkürzt werden:

Risikogebiet
Die Absonderung endet nach § 4 Abs. 2 Satz 2 CoronaEinreiseV vor dem Ablauf von 10 Tagen für genesene, geimpfte oder getestete Personen, wenn diese den Genesenennachweis, den Impfnachweis oder den Testnachweis nach § 7 Abs. 4 Satz 1 CoronaEinreiseV an die zuständige Behörde (Gesundheitsamt) übermitteln (im Lahn-Dill-Kreis: gesundheitsamt@lahn-dill-kreis.de).

Hochinzidenzgebiet
Bei Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Hochinzidenzgebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, darf die der Aufhebung der Absonderung zugrunde liegende Testung frühesten 5 Tage nach der Einreise erfolgen. Die Absonderungspflicht wird für die Dauer, die zur Durchführung des Tests erforderlich ist, ausgesetzt.

Auch hier gilt, dass bei Vorlage eines vollständigen Impfnachweises oder eines Genesenennachweises die Absonderung unmittelbar aufgehoben wird.

Virusvariantengebiet
Für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, beträgt der Zeitraum der Absonderung nicht 10, sondern 14 Tage. Eine Verkürzung dieses Zeitraumes ist grundsätzlich nicht möglich, weder für getestete noch für genesene oder geimpfte Personen.

Nicht-Risikogebiet
Bei Einreise aus einem Nicht-Risikogebiet besteht keine Anmeldepflicht nach § 3 CoronaEinreiseV.

Nachweispflicht
Die Nachweispflicht in Form eines Testnachweises, eines Genesenennachweises oder eines Impfnachweises gilt grundsätzlich bei der Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet sowie aus einem Virusvariantengebiet in die Bundesrepublik Deutschland (§ 5 CoronaEinreiseV). Sofern die Einreise unter Inanspruchnahme eines Beförderers aus einem Hochinzidenzgebiet, einem Virusvariantengebiet oder auf dem Luftweg erfolgt, muss der Nachweis bereits vor Abreise zum Zwecke der Vorlage gegenüber dem Beförderer vorhanden sein. Siehe hierzu auch:  RKI – Coronavirus SARS-CoV-2 – Information zur Anerkennung von diagnostischen Tests auf SARS-CoV-2 bei Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland. Bei Einreisen aus einem als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet müssen auch Genesene und Geimpfte über einen Testnachweis verfügen.

Für Kinder, die das 6. Lebensjahr vollendet haben, wurde die Testpflicht aufgehoben, die Pflicht zur Absonderung bleibt bestehen.

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