Urlaub und Reisen während Corona

Grundsätzlich ist ein Urlaub für Deutsche in EU-Ländern möglich. Das gilt auch für weitere europäische Staaten. Die Reise ins EU-Ausland kann möglicherweise mit Problemen verbunden sein.

Es gelten länderspezifische Reisewarnungen aufgrund der Pandemie. Welche Länder betroffen sind und welche Regelungen in anderen Ländern gelten, das erfahren Sie hier: Aktuelle Reisewarnungen – Auswärtiges Amt (auswaertiges-amt.de)

Weiterführende Hinweise des Auswärtigen Amtes finden Sie hier: Reise, Sicherheit, Gesundheit – Auswärtiges Amt (auswaertiges-amt.de)

Bitte informieren Sie sich zusätzlich vor Reiseantritt über die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes.

Einreise in die Bundesrepublik Deutschland

Bei einer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland besteht weiterhin die Pflicht zur Anmeldung über das Einreiseportal Digitale Einreiseanmeldung. Sofern Ihnen das Ausfüllen des Onlineformulars nicht möglich sein sollte, melden Sie Ihre Daten bitte unverzüglich direkt per E-Mail an: gesundheitsamt@lahn-dill-kreis.de. Die erforderlichen Angaben finden Sie unter § 3 Abs. 1 der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV): CoronaEinreiseV_BAnz_AT_30.07.2021_V1.pdf (bundesgesundheitsministerium.de)

Absonderungspflicht nach § 4 Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV)

Bei Personen, die sich zu einem belieben Zeitpunkt in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Hochrisikogebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, darf die der Aufhebung der Absonderung zugrunde liegende Testung frühestens 5 Tage nach der Einreise erfolgen. Die Absonderungspflicht wird für die Dauer, die zur Durchführung des Tests erforderlich ist, ausgesetzt.

Bei Personen, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung automatisch fünf Tage nach Einreise.

Auch hier gilt, dass bei Vorlage eines vollständigen Impfnachweises oder eines Genesenennachweises die Absonderung unmittelbar aufgehoben wird.

Für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 10 Tagen vor der Ein-reise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, beträgt der Zeitraum der Absonderung nicht 10, sondern 14 Tage. Eine Verkürzung dieses Zeitraumes ist grundsätzlich nicht möglich, weder für getestete noch für genesene oder geimpfte Personen.

Die Absonderung endet außerdem vor Ablauf der vierzehn Tage bzw. zehn Tage, sofern das betroffene Virusvariantengebiet nach der Einreise als Hochrisikogebiet eingestuft wird oder das Hochrisikogebiet bzw. Virusvariantengebiet nicht mehr als solches einge-stuft wird.

Bei Einreise aus einem Nicht-Risikogebiet besteht keine Anmeldepflicht nach § 3 CoronaEinreiseV.

Die Nachweispflicht in Form eines Testnachweises, eines Genesenennachweises oder eines Impfnachweises gilt grundsätzlich bei der Einreise sowie aus einem Virusvariantengebiet in die Bundesrepublik Deutschland (§ 5 CoronaEinreiseV). Siehe hierzu auch:  RKI – Coronavirus SARS-CoV-2 – Information zur Anerkennung von diagnostischen Tests auf SARS-CoV-2 bei Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland. Bei Einreisen aus einem als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet müssen auch Genesene und Geimpfte über einen Testnachweis verfügen.

Weiterführende Informationen