IMPFEN OHNE TERMIN
TÄGLICH VON 9 BIS 17 UHR
IMPFSTOFF HEUTE (20.09.): BIONTECH
IMPFSTOFF MORGEN (21.09.): BIONTECH
Für unter 18-Jährige ist täglich ein mRNA-Impfstoff verfügbar.

Impfen im Lahn-Dill-Kreis

Das Impfzentrum des Lahn-Dill-Kreises in Lahnau-Waldgirmes ist eines von 28 Impfzentren in Hessen. Das Impfzentrum für den Lahn-Dill-Kreis ist seit dem 9. Februar 2021 in Betrieb. Zusätzlich zu den Impfungen im Impfzentrum sind mobile Impfteams im Lahn-Dill-Kreis unterwegs. Die mobilen Impfaktionen finden Sie mit Klick auf den Button “MOBILE IMPFSTELLEN”. Mit dem Deutschen Roten Kreuz Dillkreis und Wetzlar sowie den Maltesern Wetzlar als starke Partner an der Seite wird das Zentrum an sieben Tagen in der Woche, mit folgenden Öffnungszeiten betrieben.

  • Vom 15. bis 29. September 2021 ist das Impfzentrum täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
  • Am 30. September 2021 ist die Öffnungszeit auf 9 bis 15 Uhr reduziert.
Mobile Impfstellen

Anfahrt

Die Adresse des Impfzentrums des Lahn-Dill-Kreises (ICC-LDK) lautet:

Impfcenter Corona Lahn-Dill-Kreis
Lahnauhalle
Geraberger Platz 2
35633 Lahnau-Waldgirmes

Besucherparkplätze sind vorhanden. Diese befinden sich auf dem Gelände des Schwimmbads gegenüber der Lahnauhalle. Die Verkehrsführung rund um die Lahnauhalle ist angepasst, sodass Anreisende im Einbahnstraßensystem zum Zentrum hin und wieder weg geleitet werden.

  • L 3285 (Naunheimer Str.) aus Richtung Wetzlar-Garbenheim kommend rechts abbiegen in die Friedenstraße (Einbahnstraße)
  • L 3020 (Naunheimer Str.) aus Richtung Lahnau-Dorlar kommend links abbiegen in die Friedenstraße (Einbahnstraße).
    • Der Friedenstraße folgen, diese mündet geradeaus zunächst in die Lindenstraße, anschließend in den Geraberger Platz
    • Das Impfzentrum sowie die Besucherparkplätze liegen auf der rechten Seite.

Rückweg

  • Geraberger Platz (Einbahnstraße) weiter folgen und nach dem Sportplatz rechts in die Straße „Vor dem Polstück“ abbiegen.
  • Der Straße „Vor dem Polstück“ (Einbahnstraße) bis zur L 3285 (Naunheimer Str.) folgen.
  • Die Erreichbarkeit des Impfcenters in Waldgirmes ist über die Mischlinie (kombinierter Fahrplan der Linie 240 (VLDW) und Linie 24 (Stadtwerke Gießen)) ab dem ZOB Wetzlar gegebenen.
  • Die Haltestelle „Friedenstraße“ liegt rund 350 m fußläufig vom Impfcenter entfernt. Die Taktung ist Mo-Fr vom ZOB Wetzlar ab 4:43 Uhr bis 23:21 Uhr alle 30 min. Samstag ab 6:20 Uhr verkehren die Linien alle 60 Min. bis 00:24 Uhr. An Sonn- und Feiertagen wird die Linie nur von 09:17 Uhr bis 22:25 Uhr im Stundentakt bedient.
  • Eine Zubringung von Mo-Sa vom ZOB Wetzlar nach Waldgirmes (Friedenstraße) ist in einer halbstündigen Taktung während der Öffnungszeiten des Impfcenters sichergestellt. Lediglich am Sonntag besteht eine Versorgungslücke für die Impftermine zwischen 07:00 Uhr und 09:00 Uhr.
  • In der Linie 240 und in den anderen Linien (ggf. mit Hinweis auf den Umstieg) werden eine Wegekarte und Informationen zum Impfcenter auf den Monitoren im Bus angezeigt. Zudem erfolgen Durchsagen. An den Bushaltestellen „Friedenstraße“ werden ebenfalls Aushänge sein.
  • Entlang des hessischen Radfernweges R7
    • Aus Wetzlar: der ausgeschilderten Umleitung des R7 folgen, dann links abbiegen nach Westen und weiter geradeaus, nach dem Schwimmbad links abbiegen.

Informieren

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Fragen und Antworten zum Impfen

Der zur SARS-CoV-19 -Impfung verwendete mRNA-Impfstoff basiert auf einer noch jungen Technologie: „mRNA“ bedeutet Boten-RNA und ist eine einzelsträngige Ribonukleinsäure. Sie ist bei bestimmten Virentypen Träger der Erbinformation, in diesem Fall enthält es die Baupläne für das Oberflächenprotein des COVID-19 Virus.

Durch die Impfung wird diese genetische Information in die Körperzellen eingeschleust und dort abgelesen. Ähnlich der Infektion mit einem Virus, beginnt die Zelle nach dem Bauplan der mRNA mit der Produktion von Proteinen, die als Antigene dem Immunsystem präsentiert werden und eine Immunantwort auslösen, indem Abwehrstoffe dagegen gebildet werden. Bei einem späteren Kontakt mit dem SARS-CoV-19 – Virus erkennt das Immunsystem die Oberflächenstruktur und kann das Virus bekämpfen.
Da es sich nur um einzelne Proteine handelt, die von den Zellen hergestellt werden, ist mit dieser Methode keinerlei Infektionsrisiko vorhanden.

  • Biontech/Pfizer und Moderna/Lonza: Die Zweitimpfung der mRNA-Impfstoffe sollte gemäß der STIKO Empfehlungen innerhalb eines Zeitraums von drei (Biontech) bzw. vier (Moderna) bis sechs Wochen verabreicht werden.
  • AstraZeneca: Beim AstraZeneca-Impfstoff sind zwei Impf-Dosen erforderlich, die nach STIKO-Empfehlung im Abstand von 9 bis 12 Wochen verabreicht werden sollen.
  • Auch für die 2. Impfung muss ein Termin im korrekten Zeitabstand vereinbart werden.
  • Weiterführende Informationen z. B. zum Thema Schutzwirkung finden Sie beim Robert Koch-Institut (RKI).

Folgende mögliche Nebenwirkungen können durch die Impfung mit dem Corona-Impfstoff entstehen: Schmerzen an der Einstichstelle, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Frösteln, Gelenkschmerzen, Fieber und Schwellungen der Einstichstelle, Übelkeit.
Die meisten Reaktionen sind bei älteren Personen etwas seltener als bei jüngeren Personen. Grundsätzlich halten die Nebenwirkungen etwa ein bis zwei Tage an. Die Nebenwirkungen treten häufiger nach der zweiten Impfung auf.

Eine Langzeitstudie zum Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer liegt noch nicht vor. Das Bundesgesundheitsministerium wies darauf hin, dass Experten Rückschlüsse aus anderen Forschungsprojekten ziehen können. Demzufolge deutet keine der Untersuchungen auf schwere Nebenwirkungen oder Langzeitfolgen hin.

Grundsätzlich sollte eine Person nur dann geimpft werden, wenn sie sich fit fühlt. Das ist allerdings beispielsweise bei einer Grippeschutz-Impfung genauso. Es empfiehlt sich also mit der Impfung zu warten, bis die Erkältung abgeklungen ist. Die Impfung belastet das Immunsystem sonst unnötig.

Menschen mit folgenden Vorerkrankungen haben eine erhöhte Priorität bei der Corona-Impfung: Menschen ab 60, stark Übergewichtige mit einem BMI über 30, Menschen mit chronischer Nieren- oder Lebererkrankung, Patienten mit Immundefizienz und HIV-Infizierte, sowie Menschen mit Diabetes, Herzerkrankungen oder Bluthochdruck. Erfasst sind außerdem Krebs- und Asthmakranke sowie Menschen mit Autoimmun- oder rheumatischen Erkrankungen.
Mediziner empfehlen Patienten mit einer Krebserkrankung, das weitere Vorgehen mit ihrem behandelnden Arzt abzusprechen.

Aktuell ist der Corona-Impfstoff noch nicht für alle Menschen zugelassen: Manche Gruppen wie Kinder unter 16 Jahren sind von der Corona-Impfung ausgeschlossen. Ebenso bei Schwangeren ist die Impfung nur nach einer individuellen Risiko-Nutzen-Abwägung gestattet.

Die Impfung ist nicht schädlich, falls jemand geimpft wird, der bereits eine Covid-19-Erkrankung bereits durchgemacht hat.
Eine Impfung bei jemandem, der sich gerade infiziert hat, ohne es selbst zu wissen, kann helfen, die Abwehr gegen das Virus zu stärken, aber die Erkrankung nicht unbedingt zu verhindern.

Die Immunisierung mit mRNA-Impfstoffen ist begrenzt auf die Körper- bzw. Muskelzellen im Bereich der Anwendung (Einstichstelle). Es handelt sich bei mRNA um ein Botenmolekül, das nicht in die DNA einer Zelle eingebaut werden kann und vom Körper abgebaut wird. Eine Veränderung des Erbguts, d.h. eine Beeinträchtigung der Keimzellen (Eizellen bzw. Spermien), kann damit nicht stattfinden.

Die SARS-CoV-19 – Impfung erfolgt durch intramuskuläre Injektion in einen Skelettmuskel, in der Regel in den Deltamuskel (Oberarm). Dabei wird der weniger belastete Arm gewählt, bei Rechtshändern also der linke Oberarm.

Die Zulassungsbehörden haben bereits in der Entwicklungsphase des neuen Impfstoffes nach und nach Daten vom Impfstoffhersteller übermittelt bekommen. Im Anschluss entschieden sie über dessen Zulassung. In Deutschland wird ein Impfstoff nur dann zugelassen, wenn er alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat. Auch die neu zugelassenen Impfstoffe für die Corona-Schutzimpfung haben diese Phasen durchlaufen. Die zugelassenen Impfstoffe gegen das Corona-Virus sind ebenso sicher wie jeder andere in Deutschland zugelassene Impfstoff.

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Corona-Schutzimpfung gibt es hier: