DAS IMPFZENTRUM DES LAHN-DILL-KREISES IST SEIT DEM 01.10.2021 GESCHLOSSEN.
BITTE WENDEN SIE SICH FÜR EINE IMPFUNG AN DIE NIEDERGELASSENEN ÄRZTE.

Mobile Impfstellen im Lahn-Dill-Kreis

Um die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Landkreis zu unterstützen, hat der Lahn-Dill-Kreis über die Schließung des Impfzentrums hinaus einen Vertrag mit dem DRK Dillenburg geschlossen. Zwei mobile Impfteams bieten wöchentlich an unterschiedlichen Standorten im Lahn-Dill-Kreis Corona-Impfungen ohne Termin an. Interessierte bringen bitte einen gültigen Lichtbildausweis sowie – wenn vorhanden – ihren Impfpass mit.

Die mobilen Impfteams kommen im Allgemeinen an jeden angekündigten Ort zweimal, um den Bürgerinnen und Bürgern ein niedrigschwelliges Impfangebot zur Erst- und Zweitimpfung zu machen. Generell kann aber jeder Impfberechtigte mit jedem Impfanliegen (Erst-, Zweit-, Booster- bzw. Drittimpfung, Genesenenimpfung) zu jedem der veröffentlichten Termine erscheinen.

Alle Termine & Standorte der mobilen Impfteams

Nächste Termine der mobilen Impfteams

Wetzlar

26.10.2021 | 10:00 - 16:30

BioNTech & Janssen

Forum Wetzlar
Am Forum 1
35576 Wetzlar

Dietzhölztal

26.10.2021 | 10:00 - 15:30

BioNTech & Janssen

Sporthalle am Hammerweiher
Am Hammerweiher
35716 Dietzhölztal

Dillenburg

27.10.2021 | 09:00 - 15:30

BioNTech

Johann-von-Nassau-Schule
Wilhelmstraße 3
35683 Dillenburg

Schöffengrund

27.10.2021 | 09:30 - 15:00

BioNTech & Janssen

Bürgerhaus Schwalbach
Neukirchener Straße 5
35641 Schöffengrund

Eschenburg

29.10.2021 | 09:30 - 15:30

BioNTech & Janssen

Bürgerhaus Eibelshausen
Jahnstraße 3
35713 Eschenburg

Mittenaar

01.11.2021 | 09:00 - 15:00

BioNTech & Janssen

DGH Ballersbach
Jahnstraße
35756 Mittenaar

Alle Termine & Standorte der mobilen Impfteams

Fragen und Antworten zur Auffrischimpfung

Eine Auffrischimpfung (Booster-Impfung) ist eine erneute Impfung mit einem zugelassenen mRNA-Impfstoff, also BioNTech oder Moderna. Das Ziel dabei ist den Impfschutz wieder zu erhöhen.

Auffrischimpfungen können frühestens 6 Monate nach der letzten Corona-Schutzimpfung durchgeführt werden, unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde, bei folgenden Personengruppen:

  • Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen
  • Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Personen mit einer Immunschwäche oder Immunsuppression
  • Pflegebedürftige Menschen
  • Menschen ab 70 Jahren
  • Menschen ab 60 Jahren, wenn eine Empfehlung durch den behandelnden Arzt vorliegt
  • Personal einer Pflegeeinrichtung
  • Personal einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt
  • Personen (z.B. Haushaltsangehörige) mit direktem Kontakt zu Menschen mit erhöhtem Risiko für einen schweren COVID-19-Krankeheitsverlauf
  • Personen, die mit Johnson&Johnson geimpft wurden (bitte beachten Punkt 3!)

➔ Bei Personen mit schwerer Immunsuppression kann bereits nach 4 Wochen die Auffrischimpfung erfolgen

Seit dem 07.10.2021 empfiehlt die STIKO, dass die Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, eine Auffrischimpfung erhalten sollen, um den Schutz vor einer Corona-Infektion zu erhöhen. Der Grund dafür ist der ungenügende Schutz gegen die Delta-Variante.

Diese zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna) kann bereits vier Wochen nach der Johnson&Johnson-Impfung erfolgen.

Impfen im Lahn-Dill-Kreis

Das Impfzentrum des Lahn-Dill-Kreises in Lahnau-Waldgirmes ist geschlossen! Bitte wenden Sie sich für eine Impfung an die Niedergelassenen Ärzte.

Als eines von 28 Corona-Impfzentren in Hessen war es vom 9. Februar bis zum 30. September 2021 in Betrieb. Zusätzlich zu den Impfungen im Impfzentrum waren mehrere mobile Impfteams im Lahn-Dill-Kreis unterwegs. Mit dem Deutschen Roten Kreuz Dillkreis und Wetzlar sowie den Maltesern Wetzlar als starke Partner an der Seite wurde das Zentrum mehr als sieben Monate an sieben Tagen in der Woche betrieben.

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Fragen und Antworten zum Impfen

Der zur SARS-CoV-19 -Impfung verwendete mRNA-Impfstoff basiert auf einer noch jungen Technologie: „mRNA“ bedeutet Boten-RNA und ist eine einzelsträngige Ribonukleinsäure. Sie ist bei bestimmten Virentypen Träger der Erbinformation, in diesem Fall enthält es die Baupläne für das Oberflächenprotein des COVID-19 Virus.

Durch die Impfung wird diese genetische Information in die Körperzellen eingeschleust und dort abgelesen. Ähnlich der Infektion mit einem Virus, beginnt die Zelle nach dem Bauplan der mRNA mit der Produktion von Proteinen, die als Antigene dem Immunsystem präsentiert werden und eine Immunantwort auslösen, indem Abwehrstoffe dagegen gebildet werden. Bei einem späteren Kontakt mit dem SARS-CoV-19 – Virus erkennt das Immunsystem die Oberflächenstruktur und kann das Virus bekämpfen.
Da es sich nur um einzelne Proteine handelt, die von den Zellen hergestellt werden, ist mit dieser Methode keinerlei Infektionsrisiko vorhanden.

  • Biontech/Pfizer und Moderna/Lonza: Die Zweitimpfung der mRNA-Impfstoffe sollte gemäß der STIKO Empfehlungen innerhalb eines Zeitraums von drei (Biontech) bzw. vier (Moderna) bis sechs Wochen verabreicht werden.
  • AstraZeneca: Beim AstraZeneca-Impfstoff sind zwei Impf-Dosen erforderlich, die nach STIKO-Empfehlung im Abstand von 9 bis 12 Wochen verabreicht werden sollen.
  • Auch für die 2. Impfung muss ein Termin im korrekten Zeitabstand vereinbart werden.
  • Weiterführende Informationen z. B. zum Thema Schutzwirkung finden Sie beim Robert Koch-Institut (RKI).

Folgende mögliche Nebenwirkungen können durch die Impfung mit dem Corona-Impfstoff entstehen: Schmerzen an der Einstichstelle, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Frösteln, Gelenkschmerzen, Fieber und Schwellungen der Einstichstelle, Übelkeit.
Die meisten Reaktionen sind bei älteren Personen etwas seltener als bei jüngeren Personen. Grundsätzlich halten die Nebenwirkungen etwa ein bis zwei Tage an. Die Nebenwirkungen treten häufiger nach der zweiten Impfung auf.

Eine Langzeitstudie zum Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer liegt noch nicht vor. Das Bundesgesundheitsministerium wies darauf hin, dass Experten Rückschlüsse aus anderen Forschungsprojekten ziehen können. Demzufolge deutet keine der Untersuchungen auf schwere Nebenwirkungen oder Langzeitfolgen hin.

Grundsätzlich sollte eine Person nur dann geimpft werden, wenn sie sich fit fühlt. Das ist allerdings beispielsweise bei einer Grippeschutz-Impfung genauso. Es empfiehlt sich also mit der Impfung zu warten, bis die Erkältung abgeklungen ist. Die Impfung belastet das Immunsystem sonst unnötig.

Menschen mit folgenden Vorerkrankungen haben eine erhöhte Priorität bei der Corona-Impfung: Menschen ab 60, stark Übergewichtige mit einem BMI über 30, Menschen mit chronischer Nieren- oder Lebererkrankung, Patienten mit Immundefizienz und HIV-Infizierte, sowie Menschen mit Diabetes, Herzerkrankungen oder Bluthochdruck. Erfasst sind außerdem Krebs- und Asthmakranke sowie Menschen mit Autoimmun- oder rheumatischen Erkrankungen.
Mediziner empfehlen Patienten mit einer Krebserkrankung, das weitere Vorgehen mit ihrem behandelnden Arzt abzusprechen.

Aktuell ist der Corona-Impfstoff noch nicht für alle Menschen zugelassen: Manche Gruppen wie Kinder unter 16 Jahren sind von der Corona-Impfung ausgeschlossen. Ebenso bei Schwangeren ist die Impfung nur nach einer individuellen Risiko-Nutzen-Abwägung gestattet.

Die Impfung ist nicht schädlich, falls jemand geimpft wird, der bereits eine Covid-19-Erkrankung bereits durchgemacht hat.
Eine Impfung bei jemandem, der sich gerade infiziert hat, ohne es selbst zu wissen, kann helfen, die Abwehr gegen das Virus zu stärken, aber die Erkrankung nicht unbedingt zu verhindern.

Die Immunisierung mit mRNA-Impfstoffen ist begrenzt auf die Körper- bzw. Muskelzellen im Bereich der Anwendung (Einstichstelle). Es handelt sich bei mRNA um ein Botenmolekül, das nicht in die DNA einer Zelle eingebaut werden kann und vom Körper abgebaut wird. Eine Veränderung des Erbguts, d.h. eine Beeinträchtigung der Keimzellen (Eizellen bzw. Spermien), kann damit nicht stattfinden.

Die SARS-CoV-19 – Impfung erfolgt durch intramuskuläre Injektion in einen Skelettmuskel, in der Regel in den Deltamuskel (Oberarm). Dabei wird der weniger belastete Arm gewählt, bei Rechtshändern also der linke Oberarm.

Die Zulassungsbehörden haben bereits in der Entwicklungsphase des neuen Impfstoffes nach und nach Daten vom Impfstoffhersteller übermittelt bekommen. Im Anschluss entschieden sie über dessen Zulassung. In Deutschland wird ein Impfstoff nur dann zugelassen, wenn er alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat. Auch die neu zugelassenen Impfstoffe für die Corona-Schutzimpfung haben diese Phasen durchlaufen. Die zugelassenen Impfstoffe gegen das Corona-Virus sind ebenso sicher wie jeder andere in Deutschland zugelassene Impfstoff.

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Corona-Schutzimpfung gibt es hier:

Aktuelle Pressemitteilungen zum Impfzentrum